Biographie
 

 

Andreas Conrad ist ein gern gesehener Gast an den großen internationalen Bühnen. Das Jahr 2011 begann mit einem umjubelten Rollendebut als Herodes (Richard Strauss / "Salome") an der Opera de Monte Carlo. Mit dieser Partie war er kurz darauf auch in Berlin zu hören. Mit der Partie des Buckligen in „Die Frau ohne Schatten“ (Richard Strauss) kehrte Andreas Conrad im Sommer zu den Salzburger Festspielen zurück, bei denen er auch 2010 äußerst erfolgreich gastierte. Im Dezember 2011 und Januar 2012 gestaltete er die Partie des Edmund in Aribert Reimanns Oper "Lear" an der Komischen Oper Berlin. In den vergangenen Jahren debütierte Andreas Conrad unter anderem an der Metropolitan Opera New York und der Washington National Opera. Danach folgte seine von den Medien hoch gelobte Interpretation des Aron in "Moses und Aron" (Arnold Schönberg) bei der RuhrTriennale in Bochum. Sowohl dieses, als auch andere nationale und internationale Gastspiele wurden von Rundfunk und Fernsehen aufgezeichnet oder live übertragen. Seit Beginn seiner Karriere gastierte Andreas Conrad an den großen Bühnen Europas und in den USA. Andreas Conrad arbeitete u. a. mit den Dirigenten Seji Ozawa, Kurt Masur, Claudio Abbado, Sir Collin Davis, Hartmut Haenchen, Simone Young, Yakov Kreizberg, Kirill Petrenko, Ralf Weikert, Pierre Boulez und Placido Domingo zusammen. Mit ihm stand Andreas Conrad außerdem beim Wiener Klangbogen 2004 in der Oper „Goya“ von Carlo Menotti auf der Bühne. Patrice Chéreau und viele andere internationale Regisseure wie z.B. Willy Decker, Christoph Loy, Hans Neuenfels, Richard Jones und Harry Kupfer schätzen die Bühnenpräsenz, Spielfreude und stimmliche Ausstrahlung von Andreas Conrad. Das Repertoire des Künstlers umfasst mittlerweile mehr als 50 Partien und reicht von Mozart, über Mussorgski, Janacek bis hin zu Wagner, Richard Strauss, Benjamin Britten anderen zeitgenössischen Komponisten. Andreas Conrad wurde in Magdeburg geboren. Er studierte Gesang bei Marianne Fischer-Kupfer an der Dresdner Musikhochschule „Carl Maria von Weber“. Nach dreijähriger Tätigkeit im Opernstudio der Staatsoper Dresden wurde er 1984 an die Komische Oper Berlin engagiert. Diesem Haus blieb er bis 2007 verbunden. Im Jahr 1998 wurde Andreas Conrad zum Berliner Kammersänger ernannt

 

Künftige Planungen

Ab 2012 sind regelmäßige Gastspiele mit großen Partien an der Opera National de Paris geplant: z.B. Truffaldino (Die Liebe zu drei Orangen) und Hexe (Hänsel und Gretel). In Genf wird Andreas Conrad ab 2013 in einer Neuproduktion von Wagners „Ring“ als Mime in "Rheingold“ und „Siegfried“ mitwirken. Außerdem ist für 2012/2013 eine konzertante Aufführung und CD Produktion von Wagers „Ring“ mit dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski in der Berliner Philharmonie geplant, in der er als "Rheingold" - Mime zu hören sein wird.

Weitere Informationen zur Gastspieltätigkeit des Künstlers sind unter der Seite "Termine" zu finden.
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